Billard

Snooker

1. Einführung

Auf dem Tisch befinden sich insgesamt 22 Kugeln. Neben der weißen Spielkugel gibt es 15 rote sowie 6 andersfarbige Kugeln. Während die roten je einen Punkt zählen, besitzen die farbigen kugeln unterschiedliche Wertigkeit.

Es zählen:
Gelb 2 Punkte
Grün 3 Punkte
Braun 4 Punkte
Blau 5 Punkte
Pink 6 Punkte
Schwarz 7 Punkte

Das Ziel des Spiels besteht darin, die Kugeln in den Taschen des Snookertisches zu versenken. Hierbei bleibt es den Spielern freigestellt, in welche der sechs Taschen die Kugeln gespielt werden Grundsätzlich muß immer zuerst eine rote und danach eine farbige Kugel gespielt werden. Ein Spieler spielt solange, wie es ihm gelingt, die Kugeln in der zuvor beschriebenen Reihenfolge zu versen ken. Die Phase vom ersten Stoß eines Spielers bis zur Abgabe des Spiels an den Gegner bezeichnet man als "Aufnahme".

Während die roten Kugeln bis zum Spielende in den Löchern verbleiben, in die sie versenkt wurden, werden die farbigen solange immer wieder auf den Tisch (und zwar auf die dort markierten Aufsetzpunkte) zurückgelegt, bis sich keine rote Kugel mehr auf dem Tisch befindet. Erst dann werden die farbigen Kugeln in vorgegebener Reihenfolge nach aufsteigender Wertigkeit endgültig versenkt.

Die beim Snookerspiel zu erreichende Höchstpunktzahl beträgt 147 Punkte. Diese wird dann erzielt, wenn ein Spieler fünfzehnmal nach einer roten Kugel die schwarze versenkt (120 Punkte) und danach alle farbigen Kugeln (27 Punkte) in die Taschen spielt.

Sieger wird, wer in einem Spiel die meisten Punkte erzielt. Ein gravierender Unterschied zum Reglement des Pool-Billards besteht darin, daß Fouls durch Pluspunkte, die dem Gegner gutgeschrieben werden, geahndet werden. Diese "Bestrafung" verleiht dem Snookerspiel einen besonderen Reiz. Einem geübten Spieler ermäglicht eine taktisch kluge Defensivstrategie, entscheidende Fehler des Gegners zu provozieren.

 

2. Die Kugeln

Gespielt wird mit 22 Kugeln, bestehend aus 15 roten, einer schwarzen, einer pinkfarbenen, einer blauen, einer braunen, einer gelben, einer grünen und einer weißen Kugel.

3. Begriffsdefinitionen

Kugel vom Tisch: Eine Kugel, die vom Tisch herunterfällt, gilt als "aus dem Spiel"; Farbige Kugeln werden auf ihre Spots zurückgelegt, rote Kugeln werden für den Rest des Frames aus dem Spiel genommen.

Kugel ON: Eine Kugel ist "ON", wenn sie vom Spieler den Regeln entsprechend angespielt werden kann.

Snooker: Ein Spieler ist in bezug auf eine Kugel "snookered", wenn er diese nicht mehr auf direktem Wege in gerader Linie anspielen kann. Ein Spieler kann nie "snookered" sein, wenn er nach einem Foul ein "Ball in Hand" zugesprochen erhält, und mindestens eine Kugel "On" vom "D" aus auf direktem Wege anspielbar ist. Wenn eine Kugel durch mehrere andere Kugeln verdeckt wird, gilt die Kugel als snookerverursachend, die dem Spielball am nächsten liegt.

Angesagte Kugel: Als "angesagte Kugel" gilt die Kugel, die ein Spieler den Regeln entsprechend als diejenige ansagt, die er zuerst mit dem Spielball anspielen will.

4. Der Aufbau der Kugeln

Die 15 roten Kugeln werden im Dreieck so angeordnet, daß die Kugel an der unteren Spitze des Dreiecks so nah wie möglich an der pinkfarbenen Kugel liegt, ohne diese zu berühren. Schwarz wird auf dem Punkt (Spot) hinter dem Dreieck, Blau auf dem Mittelpunkt, Braun auf dem Kopfpunkt, Grün links und Gelb rechts in den Ecken des "D" plaziert.

Abb. 3: Der Aufbau der Kugeln und ihre Wertigkeit Der Wert der Kugeln entspricht den in der Graphik angegebenen Zahlen. Die roten Kugeln zählen jeweils einen Punkt.

5. Die Grundregeln

5.1 Äußere Einflüsse

Wird eine Kugel von einem nicht am Spiel Beteiligten oder durch sonstige Einflüsse bewegt, legt sie der Schiedsrichter nach eigenem Ermessen auf den Ausgangspunkt zurück. In schwerwiegenden Fällen kann er das gesamte Spiel wiederholen lassen.

5.2 Der Gegner

Der Gegner soll sich nicht im Blickfeld des Spielers befinden. Er soll entweder in einem angemessen Abstand Platz nehmen oder ruhig stehen. Sollte ein Spielerden Raum verlassen müssen, darfereinen Stellvertreter mit der Wahrnehmung seiner Rechte (z.B. Reklamation eines Fouls) beauftragen.

5.3 Spielbeginn

Das Spiel gilt erst dann als begonnen, wenn der Spielball innerhalb des "D" plaziert und von dem beginnenden Spieler mit der Queuespitze angestoßen wurde.

5.4 Der Schiedsrichter

Der Schiedsrichter entscheidet allein über faires oder unfaires Spiel und soll die korrekte Durchführung des Spiels nach den Regeln überwachen Er soll das Spiel auf eigene Verantwortung leiten und gegebenenfalls unterbrechen, wenn er die Ansicht vertritt, daß die Regeln nicht eingehalten wurden.
Das Spiel betreffende Zweifel darf er nur nach Aufforderung durch den Spieler klären (z.B. ob eine Kugel richtig plaziert ist, oder ob der Spielball noch bzw. schon innerhalb des "D" liegt).
Der Schiedsrichter darf in Zweifelsfällen (z.B. im Falle eines Fouls) Zeugenaussagen zu seiner eigenen Meinungsbildung heranziehen. Der Schiedsrichter darf keine Hinweise in bezug auf aktuelle Spielsituationen geben.

5.5 Spielverlust

Ein Spieler, der sich auch nach Aufforderung durch den Schiedsrichter weigert, das Spiel aufzunehmen, verliert das Spiel. Ebenso kann ein Spiel durch den Schiedsrichter als für einen Spieler verloren gewertet werden, wenn sich dieser nach Ansicht des Schiedsrichters willentlich oder wiederholt unfair verhält. Der Spieler muß zudem damit rechnen, mit einer Sperre für künftige Veranstaltungen belegt zu werden.

5.6 Durchstoß

Durchstöße sind verboten: Strafe Regeln für "Spielball Press". Ein Stoß gilt als Durchstoß, wenn der Spielball mehrfach berührt wird oder die Queuespitze am Spielball verbleibt, nachdem der Stoßvorgang begonnen wurde.

5.7 Sprungstöße

Stöße, bei denen der Spielball über eine Kugel springt, sind verboten. Die Strafe erfolgt nach den üblichen Regelungen. Für die Beurteilung eines Stoßes, bei dem der Spielball springt, ohne jedoch eine andere Kugel zu überspringen, gelten die Regeln bezüglich des Durchstoßes.

5.8 Sonstige allgemeine Regeln

Nur der Schiedsrichter ist berechtigt, im Spiel befindliche Kugeln zu reinigen. Er soll dies auf Aufforderung eines Spielers tun. Setzt ein Spieler sein Spiel fort, obwohl die Kugeln nicht korrekt plaziert sind, trägt er die Verantwortung hierfür selbst. Er erhält jedoch alle Punkte, die von ihm vor der Reklamation durch den Schiedsrichter oder den Gegner erzielt wurden. Ein Spieler darf nicht bestraft werden, wenn bei der Benutzung einer Queuehilfe Teile derselben auf das Spielfeld fallen und dabei kein Foul verursacht wird.

6. Das Spiel

Die Spieler müssen durch das Los oder eine sonstige zuvor vereinbarte Weise bestimmen, wer das Spiel beginnt. Der Beginnende erhält "Ball in Hand", d.h. er spielt den Spielball aus dem "D" heraus auf die roten Kugeln. Der Spielball befindet sich innerhalb des "D", wenn sein Mittelpunkt die Linie nicht überschreitet. Solange noch rote Kugeln auf dem Tisch liegen, muß zu Beginn jeder Aufnahme zuerst eine rote Kugel angespielt werden. Versenkt der Spieler dabei eine rote Kugel in einer Tasche, erhält er dafür einen Punkt sowie das Recht, einmalig eine farbige Kugel anzuspielen (in diesem Fall darf er keine rote anspielen). In Zweifelsfällen muß der Spieler die farbige Kugel, die er anspielen will, benennen. Eine bestimmte Tasche muß nicht angesagt werden. Versenkt der Spieler die farbige Kugel in einer beliebigen Tasche, so wird ihm deren Wert gutgeschrieben. Nach einer farbigen muß zuerst wieder eine rote und dann erneut eine farbige Kugel gespielt, bzw. versenkt werden. Gelingt es einem Spieler nicht, mit seinem vorangegangenen Stoß einen Punkt zu erzielen, erfolgt ein Aufnahmewechsel. Wird der Spielball vom Tisch herunter oder in eine Tasche gespielt, beginnt der Gegner seine Aufnahme mit einem "Ball in Hand" aus dem "D" heraus. Nach einem Foul, bei welchem der Spielball weder vom Tisch noch in eine Tasche gespielt wurde, wird vom Ruhepunkt des Spielballs aus weitergespielt. Mit Ausnahme der roten werden alle Kugeln, die vom Tisch oder in eine Tasche gespielt wurden, wieder an ihren angestammten Platz (siehe: Der Aufbau der Kugeln) zurückgelegt. Solange noch rote Kugeln im Spiel sind, muß der Spieler die farbige Kugel, die er anspielen will, auf Anfrage des Schiedsrichters benennen. Sie bestimmt den Wert des Stoßes.

Beispiel:
Ein Spieler sagt, daß er Blau anspielen will. Er ist nun "ON Blau" und spielt diese an. Der abprallende Spielball touchiert anschließend Schwarz und fällt daraufhin in eine Tasche. Resultat: Foul und somit 5 Strafpunkte (Wert von Blau).

6.1 Zurückplazieren der farbigen Kugeln

Der Spieler muß darauf achten, daß alle Kugeln den Regeln entsprechend plaziert bzw. zurückplaziert worden sind, bevor er weiterspielt. Rote Kugeln werden nicht mehr zurückplaziert, nachdem sie in eine Tasche oder vom Tisch gespielt wurden. Solange noch rote Kugeln im Spiel sind, wird jede farbige Kugel, die regelgerecht, infolge eines Fouls oder nicht den Regeln entsprechend in eine Tasche gespielt wurde, wieder auf ihren Spot (siehe: Der Aufbau der Kugeln) zurückgelegt. Liegt bereits eine andere Kugel auf diesem Spot, so wird die farbige auf den Schwarzspot gelegt. Ist auch dieser besetzt, wird sie auf dem Pinkspot (im Falle einer weiteren Belegung auf Blau usw.) plaziert. Sind alle für die farbigen Kugeln vorgesehenen Spots besetzt, wird die wieder in das Spiel zu nehmende Kugel (dies gilt für Grün, Gelb, Braun und Blau) so nahe wie möglich an dem für sie vorgesehenen Spot in gerader Richtung zur Kopfbande plaziert. Dabei darf sie die den Spot besetzende Kugel nicht berühren. Ist für die pinkfarbene oder die schwarze Kugel kein Platz vorhanden, werden diese so nah wie möglich an den eigenen Spot in Richtung Kopfbande plaziert.

6.2 Das gleichzeitige Anspielen oder Versenken mehrerer Kugeln

Mit Ausnahme der roten dürfen mit einem Stoß niemals zwei Kugeln gleichzeitig angespielt oder in einer Tasche versenkt werden. Es dürfen beliebige viele rote Kugeln mit einem Stoß versenkt werden. Jede zählt einen Punkt.

6.3 Touching Ball (Spielball "Press")

Berührt der Spielball eine Kugel "ON", muß der Spieler von dieser Kugel wegspielen, d.h. er darf sie nicht bewegen. Der Spieler wird nicht dafür bestraft, wenn er eine andere oder keine Kugel trifft. Er darf eine andere Kugel "ON" in eine Tasche spielen. Für das Versenken von Kugeln, die nicht "ON" sind, gelten die üblichen Regeln. Berührt der Spielball eine Kugel, die nicht "ON" ist, muß der Spieler ebenfalls von dieser Kugel wegspielen und eine Kugel "ON" berühren. Für alle anderen Fälle gelten die üblichen Foul-Regeln.

Ist ein Spieler im Anschluß an ein Foul in bezug auf die farbige Kügel "ON" snookered (es befinden sich keine roten Kugeln mehr auf dem Tisch), so darf er eine andere farbige benennen. Versenkt er diese, so erhält er den Punktwert der Kugel "ON". Die zuvor angesagte Kugel wird wieder auf den Tisch gelegt, und der Spieler setzt seine Aufnahme fort.

Versenkt der Spieler beim Stoß auf die angesagte Kugel dennoch die Kugel "ON", so wird ihm auch in diesem Fall deren Wert gutgeschrieben. Der Spieler setzt seine Aufnahme fort.

Werden die angesagte Kugel und die Kugel "ON" versenkt, erhält der Spieler den Wert der Kugel "ON" gutgeschrieben. Er setzt seine Aufnahme fort.

Snookered ein Spieler seinen Gegner in den oben genannten Fällen mittels einer von ihm angesagten Kugel, so wird dies als Foul gewertet. Eine solche Aktion wird jedoch nicht als Foul gewertet, wenn sich nur noch Pink und Schwarz auf dem Tisch befinden.

Liegt der Spielball im Anschluß an ein Foul so hinter der Bande einer Tasche, daß der Spieler snookered ("angled ball") ist, gilt die Regel "Ball in Hand".

6.4 Strafen

Ein Spieler, der gegen diese Regeln verstößt, erhält :
keinen Punkt für den Foulshot muß,
die Aufnahme beenden, verliert,
die in diesen Regeln zugrundegelegten Punktwertungen, die dem Gegner gutgeschrieben werden und gibt,
dem Gegner das Recht zu entscheiden, von dem Punkt aus, auf dem der Spielball gerade liegt, selbst weiterzuspielen oder den Gegner einen weiteren Stoß ausführen zu lassen. Die Mindeststrafe beträgt immer 4 Punkte.

6.5 Fouls

Spielball wird versenkt - Strafe: Wert der Kugel "ON" oder Wert der Kugel, die zuerst versenkt wurde (immer der höhere Wert)
Spielball berührt zuerst eine Kugel, die nicht "ON" ist - Strafe: Wert der berührten Kugel oder Wert der Kugel "ON"(immer der höhere Wert)
Spielball berührt keine Kugel - Strafe: Wert der Kugel "ON" (aber mindestens 4 Punkte)
Snookern des Gegners nach einem Foul mittels der angesagten Kugel (Ausnahme: Nur noch Schwarz und Pink im Spiel) - Strafe: Wert der Kugel "ON"
Spielball berührt oder versenkt zwei Kugeln bei einem Stoß (Ausnahmen:
zwei rote Kugeln
die Kugel "ON" sowie die angesagte Kugel)
Strafe: Wert der höheren der beiden versenkten Kugeln
Bewegen einer "press" am Spielball liegenden Kugel - Strafe: Wert der Kugel "ON" oder der widerrechtlich bewegten Kugel (immer der höhere Wert)
Eine Kugel fällt vom Tisch - Strafe: Wert der Kugel "ON" oder der vom Tisch gefallenen Kugel (immer der höhere Wert)
Versenken einer Kugel, die nicht "ON" ist - Strafe: Wert der Kugel "ON" oder der versenkten Kugel (immer der höhere Wert)
Anspielen einer anderen als der weißen Kugel - Strafe: 7 Punkte
Spielen von zwei roten Kugeln in Folge - Strafe: 7 Punkte
Spielen ohne Bodenkontakt - Strafe: Wert der Kugel "ON", der gespielten Kugel, einer versenkten Kugel oder einer Kugel, die nicht korrekt plaziert war (immer der höhere Wert)
Verwendung einer versenkten Kugel zum Abmessen und damit zur Beurteilung der Spielsituation - Strafe: 7 Punkte
Spielen, während sich noch Kugeln auf dem Spielfeld bewegen -Strafe: 7 Punkte
Nicht regelgerechtes Spielen des Spielballs bei "Ball in Hand" -Strafe: Siehe 11.
Unerlaubte Berührung einer Kugel - Strafe: Wert der touchierten Kugel oder der Kugel "ON" (immer der höhere Wert)
Durchstoß: Strafe -Wert der Kugel "ON", einer angespielten oder versenkten Kugel (immer der höhere Wert)
Springen des Spielballs über eine Kugel - Strafe: Siehe 16.
Spielen außer der Reihe - Strafe: Siehe 16

6.6 Regeln für Sonderfälle

Verursacht ein Spieler ein "Miss", so kann er vom Schiedsrichter aufgefordert werden, den Stoß noch einmal auszuführen (z.B. bei der berechtigten Vermutung, daß der Spieler absichtlich vorbeigespielt hat). Ein Miss liegt vor; wenn der Schiedsrichter der Meinung ist, daß der Spieler ein absichtliches Foul begangen hat. Dabei ist es unerheblich, ob er eine falsche oder gar keine Kugel getroffen hat. In einem solchen Fall erhält der Spieler für jedes Miss die in den Regeln vorgesehene Strafpunktzahl. Trifft der Spieler bei der Wiederholung des Stoßes ordnungsgemäß, erhält er die den Regeln entsprechenden Punkte gutgeschrieben. Er kann sein Spiel fortsetzen. Ist es offensichtlich, daß ein Spieler eine bestimmte Kugel anspielt, so braucht er dies dem Schiedsrichter auf dessen Nachfrage hin nur bestätigen.

Trifft ein Spieler bei der Eröffnung keine rote Kugel, spielt der Gegner von der aktuellen Position des Spielballs aus weiter, es sei denn, der Schiedsrichter verlangt ausdrücklich die Wiederholung des Stoßes.

Nach einem Foul in Verbindung mit einem Snooker, kann der Gegner den Foul regeln entsprechend entweder das Spiel aufnehmen oder den foulenden Spieler veranlassen, auf die Kugel "ON" weiterzuspielen.

Foult der Spieler ein weiteres Mal, findet diese Regel erneut Anwendung. Allein der Schiedsrichter ist dafür verantwortlich, daß alle Kugeln korrekt plaziert sind, bevor das Spiel fortgeführt wird.

6.7 Snooker

Ein Spieler ist "snookered" wenn er eine Kugel "ON" nicht von beiden Seiten frei anspielen kann, weil eine Kugel, die nicht "ON" ist, ihn behindert. Dies bedeutet, daß auf beiden Seiten der Kugel "ON" ein ganzer Kugeldurchmesser Platz vorhanden sein muß. Der Schiedsrichter muß im Falle eines vorangegangenen Fouls einen Free Ball ansagen, wenn ein Snooker vorliegt, ohne daß er hierzu von einem Spieler aufgefordert wird.

6.8 Bewertung willentlicher Umgehung des Geistes dieser Spielregeln

Dem Spieler wird das Spiel aberkannt (5. Spielverlust unter Grundregeln). Er verliert dabei entweder alle erzielten Punkte oder den Gesamtwert aller noch auf dem Tisch befindlichen Kugeln, die zuerst addiert und dem Spieler dann abgezogen werden. Hierbei zählt jede rote Kugel 8 Punkte. Es kommt die Regel zur Anwendung, die den Spieler stärker belastet.

6.9 Spielende oder Unentschieden

Das Spiel endet mit der nächsten Wertung, wenn nur noch die schwarze Kugel auf dem Tisch liegt. Es gewinnt der Spieler mit der höheren Punktzahl. Kommt es durch diese letzte Wertung zu einem Unentschieden, so wird die schwarze Kugel auf dem Schwarzspot plaziert. Das Los entscheidet, wem der erste Stoß aus dem "D" heraus (Ball in Hand) zugesprochen wird. Die nächste Wertung beendet und entscheidet das Spiel.

Hinweis !
Die hier veröffentlichte Replik des Reglements erhebt keinen Anspruch auf Rechtswirksamkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben ! Es kann sich im Streitfall nicht auf diese Veröffentlichung bezogen werden !
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