Sportbetrieb geht langsam wieder los

Die neue Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg, die am 03.06.2021 in Kraft getreten ist, lässt die Aktiven des Sportlandes aufatmen und der Bewegung in den Vereinen wieder (fast) freien Lauf: Im Outdoorsport ist wieder so gut wie alles möglich – genauso wie im kontaktlosen Indoorsport. Und auch beim Kontaktsport unterm Hallendach und in den Schwimmbädern geht vieles wieder.
➡️ Vom Vorstand: Hinweis zur aktuellen Situation
😊 Die SG Stahl hält weiter zusammen. Ihr seid die BESTEN !!!  😊
Stand: 15.06.2021, 08:50 Uhr

Meetingpoint berichtet über unser Jubiläum

Veröffentlicht am 30. November 2020  /  Kategorie SG Stahl

Letzte Woche hat der Meetingpoint über unser 70 jähriges Jubiläum berichtet. Hier der Artikel:

 

Die Stadt Brandenburg ist auch für unterschiedliche Randsportarten international bekannt. Dass das so ist, daran hat die Sportgemeinschaft (SG) Stahl Brandenburg enormen Anteil. Die SG wird am heutigen 25. November bereits 70 Jahre alt. „Als am 20. Juli der erste Stahl floss, wurde die Idee geboren, eine Sportgemeinschaft zu gründen“, beschreibt es die Vorsitzende Helga Blawid. Mit Unterstützung der Gewerkschaft konnten Interessierte für Boxen, Gymnastik, Fußball, Handball, Ringen, Schach, Schwimmen und Tischtennis genau das mit der Betriebssportgemeinschaft (BSG) Stahl Brandenburg realisieren. Gründer und erster Vorsitzender war Heinz Blaschke.

 

Mit Schließung der damaligen Thälmannwerft 1963 traten noch andere Sektionen zur BSG über. Sie entwickelt sich zu einer der leistungsstärksten und größten Sportgemeinschaften des damaligen Bezirkes Potsdam. 1964/1965 entstand die Kultur- und Sporthalle, der heutige Stahlpalast, neben dem Stadion. Als die BSG Stahl Brandenburg nach der Wende aufgelöst wurde, zählte sie 2450 Mitglieder.

Am 20. Juni 1990 kam es zur Neugründung der SG Stahl Brandenburg als Rechtsnachfolger der BSG mit Horst Menzel als erstem Vorsitzenden. Nachdem diverse Sektionen im Laufe der Zeit die SG Stahl verließen, besteht der Verein heute aus acht Abteilungen mit insgesamt 350 Mitgliedern. Die größte Sparte mit rund einem Drittel der Sportler nimmt Tischtennis ein. Des Weiteren gibt es Behindertensport, Billard, Bowling, Gymnastik, Kraftsport, Rugby sowie Tauchen / Flossenschwimmen.

Die Mitglieder sind hauptsächlich an drei Standorten aktiv: An der Bremer Straße, wo sich auch die Geschäftsstelle befindet, an der Sporthalle an der Gördenbrücke sowie auf die Sportanlage an der Klinikallee. „Im Laufe der Zeit haben wir an allen Standorten Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt“, sagt Helga Blawid. Beste Voraussetzungen für die sportliche Betätigung, findet sie. Dennoch mangelt es auch der Sportgemeinschaft an Nachwuchs. „Wir haben es nicht einfach, weil wir eben diese Randsportarten besetzen“, ist der Vorsitzenden klar.

Helga Blawid ist aber stolz auf das Erreichte. Den Großteil der bewegten 70-jährigen Geschichte hat die heute 73-Jährige selbst als Aktive miterlebt. Bereits 1957 ist die damals Zehnjährige in den Verein eingetreten – zunächst als Handballerin, bevor sie sich dem Billard zuwandte.

Was ihr damals schon auffiel war die spartenübergreifende Solidarität: „Die Billardspieler haben sich zu jedem Punktspiel blicken lassen“, erinnert sich die Vorsitzende.

„Ich kann nur Positives sagen, bin in der Sportgemeinschaft groß geworden“, erzählt sie – und verweist dabei auf Mitglieder, die Geschichte schrieben. Dazu zählen Willi Blawid und Heinz Domke, die die Friedrich-Ludwig-Jahn-Medaille erhielten, Fritz Böhme, Hans Wotzniak, Helmut Lange, Otto Zimmermann und Alfred Bolz – und natürlich Ehrenmitglied Martina Willing.

„Durch sie sind wir international bekannt geworden“, weiß Helga Blawid. 82 internationale Medaillen, davon 14 Paralympics-Medaillen, hat Willing im Laufe der Jahre abgeräumt. „Großen Anteil hatte Manfred Gembries, der als Trainer fungiert hat“, so die die Vorsitzende.

Doch auch ihr eigener Sport hat die Stadt zur weltbekannten Turnier-Stätte werden lassen. „Brandenburg ist ein Mekka des Billardsports geworden“, freut sich Helga Blawid. Seit 2000 ist die Havelstadt Gastgeber von nationalen und internationalen Billard-Meisterschaften, wie die Europameisterschaften POOL 2006, die erstmals nach über 20 Jahren wieder in Deutschland statt gefunden hat.

Helga Blawids persönliches Highlight: „2013 – als wir es geschafft haben, die European Championship nach Brandenburg zu holen.“ 500 Teilnehmer aus 22 Nationen waren in der Havelstadt vertreten, um sich über alle Disziplinen und Altersklassen zu messen.

Zuletzt fand im April/Mai 2019 die Billard-Europameisterschaft im Stahlpalast statt. Was aus der für 2021 vorgesehenen Veranstaltung wird, steht in den Sternen.

Eine Veranstaltung zum Jubiläum soll stattfinden, sobald es die Corona-Bedingungen zulassen. „Für den 28. November war im Stahlpalast die Festveranstaltung zum 70. Jubiläum geplant. Die wird auf jeden Fall 2021 nachgeholt“, verspricht die Vorsitzende.

Quelle: https://meetingpoint-brandenburg.de/neuigkeiten/artikel/70472-Spartensport_mit_internationalem_Ruf_70_Jahre_SG_Stahl_Brandenburg

 

 





 

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